Bevölkerungswarnungen der Feuerwehr Herrenberg: Es sind derzeit keine Warnungen aktiv. 
An dieser Stelle finden Sie im Bedarfsfall öffentliche und amtliche Warnungen der Feuerwehr Herrenberg.

Ein intensives Ausbildungsjahr erlebt

Geschrieben von Andreas Widmayer

Kayh: Einsatzzahlen der örtlichen Feuerwehrabteilung sind 2016 angestiegen - Zusammenarbeit verbessert

Zufrieden blickt die Feuerwehrabteilung Kayh bei ihrer Jahreshauptversammlung auf das Jahr 2016 zurück. Außerdem standen einige Beförderungen, die Ausschusswahlen sowie die Ehrung Ottmar Notters - er ist seit 40 Jahren dabei.

Seit Mitte des vergangenen Jahres gibt es bei Einsätzen in Gültstein tagsüber eine automatische Alarmierung der Abteilungen Mönchberg und Kayh. Grund hierfür sei, dass zuvor eine zu geringe Zahl an Kameradinnen und Kameraden für die Tagbereitschaft zur Verfügung stehen. "Dadurch haben sich unsere Einsatzzahlen erhöht", erklärte Alexander Hübner, Abteilungskommandant der Feuerwehr Kayh.

Insgesamt gab es für die Abteilung in 2016 neun Einsätze. Darunter waren ein Brand, zwei technische Hilfsleistungen, die Beseitigung einer Ölspur und ein Verkehrsunfall. Außerdem vier Brandalarme, die sich nachträglich jedoch alle als Fehlalarme entpuppten.

Klein, aber effektiv

Geschrieben von Andreas Widmayer

Affstätt: Kommandant lobt Schlagkraft der Abteilung

Innerhalb von einer guten halben Stunde ist die jüngste Jahreshauptversammlung der Feuerwehr Affstätt über die Bühne gegangen. 25 Einsätze, Übungen und viel Kameradschaft prägten laut Kommandant Dieter Vetter das zurückliegende Jahr.

"Wie wichtig unsere Tätigkeit ist, zeigt sich in Einsätzen", betonte Dieter Vetter, Kommandant der Affstätter Feuerwehr. Zwölf Monatsübungen, elf Umweltschutzübungen, eine Hauptübung und drei Sonderübungen prägten 2016. "Um schlagkräftig zu bleiben, haben wir geübt und Fortbildungen gemacht", fasste Kommandant Vetter zusammen. Klein sei die Wehr, aber effektiv. Auch die Kameradschaft kam nicht zu kurz. Winterwanderung, Maifest und gemeinsame Abende fanden statt. "Die Kameradschaft und der Zusammenhalt passen bei uns - und das ist schön", stellte Vetter am Samstagabend im Affstätter Bezirksamt zufrieden fest. Im städtischen Haushalt für 2018, informierte der Kommandant, stehe die Finanzierung eines neuen Löschfahrzeugs, das das 30 Jahre alte Einsatzfahrzeug ablösen soll. "Aber entschieden wird erst, wenn der neue Stadtbrandmeister im Amt und die Feuerwehrbedarfsplanung überarbeitet ist", gab Kommandant Vetter zu Bedenken.

Die Einsatzzahl schnellt auf 13 hoch

Geschrieben von Andreas Widmayer

Haslach: Feuerwehr blickt auf intensives Jahr unter neuem Kommandanten Marc Heininger zurück

Seit einem Jahr ist Marc Heininger Kommandant der Haslacher Wehr. Und auf der Jahreshauptversammlung bescheinigte ihm sein Stellvertreter Tobias Olbrich scherzhaft, dass die Probezeit jetzt vorbei sei. Los war derweil einiges im vergangenen Jahr in Sachen Übungen, Kameradschaft und Einsätze.

"Wir haben nie daran gezweifelt, dass Du die Aufgabe packen wirst. Wir stehen geschlossen hinter Dir. Mach weiter so, dann werden wir die Aufgaben schaffen", lobte der stellvertretende Kommandant Tobias Olbrich die Arbeit von Marc Heininger. Auch Ortsvorsteher Dieter Ulmer bescheinigte seinem Nachfolger im Amt des Kommandanten, dass das "Jahr eins nach mir gezeigt hat, dass ihr es im Griff habt, aber ich habe auch nie daran gezweifelt". In seinem ersten Tätigkeitsbericht ließ Kommandant Heininger das Jahr Revue passieren, in dem "einiges gelaufen ist". 13 Einsätze galt es zu bewältigen, deutlich mehr als in den letzten Jahren, als der Durchschnitt zwischen drei und vier lag. Grund dafür sind aber nicht mehr Brände in Haslach, sondern die Optimierung der Alarm- und Ausrückeordnung. "Deswegen rücken wir seit dem 1. August tagsüber in geraden Kalenderwochen mit nach Herrenberg aus", erklärte Heininger. Daran sehe man auch, wie wichtig die Feuerwehr Haslach für die Gesamtwehr sei. In ungeraden Kalenderwochen ist Kuppingen an der Reihe.

Ohne Sauerkraut geht gar nichts auf dem Teller

Geschrieben von Andreas Widmayer

Mönchberg: Schlachtplatte der Feuerwehr findet wie schon in den Vorjahren reißenden Absatz bei den Besuchern

In Mönchberg ist Schlachtplattenwetter am gestrigen Donnerstag. Die Sonne scheint am klaren Himmel, die Luft ist frisch. Gerne wandert, wer im Umkreis des Dorfes wohnt, hin zum Feuerwehrhaus, in dem das Kraut dampft. Die Feuerwehrabteilung Mönchberg stemmt den bodenständigen Schmaus im Alleingang und hat viele Gäste.

Die füllen das Feuerwehrgerätehaus, und zwar bis zum letzten Platz. Die Tore, durch die sonst Einsatzfahrzeuge rollen, sind verkleidet mit Holzplatten, die Spinde sind verdeckt, frische Tannenbäume hängen vor einer Tapetenlandschaft, an der Decke ein Tarnnetz und die Tische voller Menschen, die dicht zusammenrücken, sehr gesellig sind, und vor denen jeweils ein Teller steht. Manch ein Teller ist schon leer gegessen - sorgsam mit Weißbrot aufgetupfte Spuren von Krautsaft, Fett und Wurst zeugen von seiner einstigen Belagerung.

Wer in der Altstadt Raketen zündet, muss mit Bußgeld rechnen

Geschrieben von Andreas Widmayer

Herrenberg: In der Verbotszone kostet das unerlaubte Abbrennen von Feuerwerkskörpern der Klasse II mindestens 100 Euro

Der Jahreswechsel steht an. Daher weist das Ordnungsamt der Stadt Herrenberg auf das bestehende Feuerwerksverbot "in unmittelbarer Nähe von Fachwerkhäusern und Kirchen" hin. Es erstreckt sich über die gesamte Altstadt und gilt insbesondere an Silvester und Neujahr.

Ein kurzes Zischen, ein Knall - gefolgt von einem hektischen Notruf über die 112. Nicht immer steigen Raketen in den Himmel und bieten dort die gewünschte Lichter-Show. Je näher der Jahreswechsel rückt, desto gespannter blicken auch die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Herrenberg dem Silvesterschauspiel entgegen. "Klar haben wir im Hinterkopf, dass etwas passieren kann und rechnen damit", sagt Pressereferent Andreas Widmayer.