Bevölkerungswarnungen der Feuerwehr Herrenberg: Es sind derzeit keine Warnungen aktiv. 
An dieser Stelle finden Sie im Bedarfsfall öffentliche und amtliche Warnungen der Feuerwehr Herrenberg.

Herrenberg siegt bei den "Teens"

Geschrieben von Andreas Widmayer

Im Leonberger Sportzentrum wurde das traditionelle Kreisjugend-Fußballturnier der Jugendfeuerwehren ausgetragen. Insgesamt 13 Mannschaften spielten um die begehrten Pokale und lieferten sich spannende Begegnungen.

 

Nicht zu schlagen war das Grafenauer Team in der Altersklasse "Kids" bis einschließlich Jahrgang 2003. Ungeschlagen gewannen sie das Turnier vor den Gästen aus Gärtringen sowie den Jugendfeuerwehren aus Deckenpfronn und Hildrizhausen. Bei den "Teens" besiegte in einem hochklassigen Finale die Jugendfeuerwehr Herrenberg die Kollegen aus Böblingen. Das Spiel um Platz drei entschieden die Nachwuchs-Blauröcke aus Leonberg für sich gegen die Mannschaft aus Magstadt. Alle teilnehmenden Mannschaften erhielten eine Urkunde und die drei erstplatzierten Mannschaften einen Pokal aus den Händen des Kreisjugendfeuerwehrwarts Gianluca Biela, seinem Stellvertreter Florian Oerthle und Sandra Kugel, Jugendwartin der gastgebenden Leonberger Feuerwehr. "Das Turnier bildet eine sportliche Veranstaltung fernab des Feuerwehralltags, bei dem das 'Wir-Gefühl' und der Gemeinschaftssinn in den Jugendgruppen gestärkt werden soll", erläutert Gianluca Biela. Und da ist es für die Nachwuchsretter ganz selbstverständlich, auch dem Gegner einmal mit Torwart-Handschuhen auszuhelfen, oder in einer interkommunal aus Rutesheimer und Gärtringer Spielern zusammengewürfelten Mannschaft an den Start zu gehen. Kugel: "Die Jugendlichen lernen durch ihr Engagement auch Teamgeist, Kameradschaft und Fairness.

Spiele-Spaß zur Pflege der Kameradschaft

Geschrieben von Andreas Widmayer
Kuppingen: Örtliche Wehr trägt Highland-Games auf Feuerwehr-Art aus
 
Saugschlauch, Spreizer und Säge sind nicht nur im Feuerwehreinsatz dienlich, sondern können auch für einen unterhaltsam-originellen Wettkampf zweckentfremdet werden. Das bewies die Feuerwehrabteilung Kuppingen am Samstag mit ihren ersten High- land-Games. Zwölf Mannschaften traten in Disziplinen wie dem Saugschlauch-Weitwurf oder dem Baumscheiben-Sägen gegeneinander an.
 
In Trauben stehen die Mannschaften der Wehren Kayh und Mötzingen um die beiden übermannshohen Jenga-Türme, ein paar Feuerwehrmänner halten das Gebilde, andere klopfen gegen die einzelnen Holzklötzchen. Welche lassen sich lösen? Und sollte man lieber die Blöcke aus der Mitte oder die vom Rand entfernen? Die beiden Wehren testen unterschiedliche Strategien. Das Vorgehen der Mötzinger, die systematisch die mittleren Holzelemente entfernen, erweist sich zunächst als sinnvoller, verleiht dem Turm Stabilität. Doch nun sind keine Klötze mehr übrig und man muss notgedrungen einen Quader von außen herausziehen - ein Verstoß gegen die Gesetze der Statik, die Stapelei fällt eindrucksvoll in sich zusammen.

Feuerwehr-Einsatzkräfte zum Dank ins Freibad eingeladen

Geschrieben von Andreas Widmayer
90 Einsatzkräfte der Feuerwehren Gärtringen, Rohrau, Ehningen und Herrenberg, der Polizei, des Rettungsdienstes und des Deutschen Roten Kreuzes hatten am 14. Mai - dem diesjährigen Muttertag - einen schweren Einsatz in der Neuen Straße in Gärtringen: Bei einem Wohnungsbrand kam eine ältere Dame ums Leben. Seit 1999 ist Pressesprecher Florian König bei der Gärtringer Wehr - an ein Todesopfer durch einen Brand in dieser Zeit kann er sich nicht erinnern.

Den eigenen Rekord zu brechen war das erklärte Ziel

Geschrieben von Andreas Widmayer
Kuppingen: Die Wettkampfgruppe kehrt als beste deutsche Mannschaft von der Olympiade im österreichischen Villach mit Gold zurück
 
Bei der Teilnahme an der Feuerwehrolympiade in Villach überbot die Kuppinger Wettkampfgruppe den eigenen Rekord und brachte als beste deutsche Mannschaft eine Goldmedaille nach Hause. Bei einem Empfang am Feuerwehrgerätehaus wurde der Sieg am Sonntagabend gefeiert.
 
"Jetzt haben wir allen gezeigt, wie stark wir hier im Gäu sind!" Kuppingens Feuerwehrkommandant Michael Haarer betonte das mit großem Stolz und gratulierte seinen Kameraden Jürgen Rau, Christian Giangrande, Alexander Schill, Daniel Ulmer, Johannes Nüßle, Sven und Lars Heselschwerdt, Florian Beck, Daniel Reichen ecker und Simon Rittelmeyer, die einige Minuten zuvor standesgemäß mit einem alten Feuerwehrauto und wehenden Deutschlandfahnen unter musikalischer Begleitung des Musikvereins Kuppingen vorgefahren waren.

Anbau entsteht für das Gerätehaus

Geschrieben von Andreas Widmayer
Herrenberg - Die Herrenberger Feuerwehr braucht mehr Platz: Am Feuerwehrgerätehaus in der Jahnstraße entsteht ein Anbau mit zwei Büros. Die Arbeiten an dem Bau aus den 1950er Jahren beginnen diese Woche und sollen bis spätestens Frühjahr 2018 abgeschlossen sein.
 
Nachdem im Februar der neue hauptamtliche Kommandant Jürgen Vogt und sein hauptamtlicher Stellvertreter André Weiss ihren Dienst angetreten haben, reichten die ohnehin beengten Platzverhältnisse im Feuerwehrhaus nicht mehr aus, teilt die Stadt via Pressemeldung mit. In den bisherigen Räumen fänden lediglich zwei Arbeitsplätze - für den ehrenamtlichen Kommandanten und einen Sachbearbeiter - Platz. Mit dem Anbau erhielten die beiden neuen hauptamtlichen Feuerwehr-Mitarbeiter, die übergangsweise ihr Büro in den Räumen der Jugendfeuerwehr im Obergeschoss bezogen haben, "angemessene Arbeitsplätze in unmittelbarer Nähe zur Leitstelle und mit Blick auf das Geschehen im Hof, wo die Feuerwehrfahrzeuge zu Einsätzen ausrücken". Außerdem entstehe auf diese Weise Raum für Lagebesprechungen und andere Anlässe.

Für Baukosten von rund 200000 Euro entstehe ein Anbau in Holzständerbauweise mit Gründach und Holzverschalung. Zugleich werde der Eingangsbereich baulich verändert und der dortige Windfang vergrößert. Zunächst werde das Gelände freigeräumt, dann beginne die Arbeit am Rohbau. Ab September sei der Zimmermann am Werk, stelle seine Wände und beginne mit dem Ausbau. Mit dem Ende des Winters solle auch die Bauzeit bei der Feuerwehr zu Ende gehen. Während der Bauzeit bleibe die Feuerwehr wie gewohnt einsatzbereit.