slider1

Vorsicht, Spannung inklusive!

Geschrieben von Andreas Widmayer

Der Feu­er­wehr­ver­band Baden-Württemberg möch­te zusammen mit der Feuerwehr Herrenberg hier­mit Haus­frau­en, Heim- und Hand­wer­ker glei­cher­ma­ßen an­spre­chen. Bit­te mer­ken Sie sich: Elek­tri­zi­tät ist ei­ner der häu­figs­ten Brand­stif­ter, sie ist brand- und le­bens­ge­fähr­lich!

  • Nur Elek­tro­ge­rä­te mit dem VDE oder GS-Zei­chen ver­wen­den. Ar­bei­ten an Elek­tro­lei­tun­gen und -ge­rä­te sind Sa­che des Fach­man­nes.
  • Elek­tri­sche Ge­rä­te beim Ver­las­sen des Rau­mes ab­stel­len, bes­ser noch aus­ste­cken (den­ken Sie da­bei be­son­ders an Bü­gel­ei­sen, Herd­plat­ten, Frit­teu­sen, Toas­ter, Tauch­sie­der usw.)
  • Ka­bel und Ste­cker re­gel­mä­ßig über­prü­fen.
  • Tauch­sie­der und an­de­re Elek­tro­wär­me­ge­rä­te mög­lichst mit Schutz­tem­pe­ra­tur­be­gren­zer und auf feu­er­fes­ten Un­ter­la­gen be­nüt­zen.
  • Fern­se­her er­zeu­gen viel Wär­me. Ach­ten Sie be­son­ders dar­auf beim Ein­bau in Schrän­ke. Ent­fer­nen Sie be­lieb­te Deck­chen oder an­de­re brenn­ba­ren Ma­te­ria­li­en (Vor­hän­ge) am oder auf dem Fern­se­her.
  • Heiz­ge­rä­te nur mit Si­cher­heits­ab­stand zu Mö­beln und Gar­di­nen be­trei­ben.
  • Kei­ne Si­che­run­gen fli­cken.
  • Steck­do­sen nicht durch un­zu­läs­si­ge Ab­zweigste­cker er­wei­tern.
  • Beim Aus­wech­seln von Glüh­bir­nen auf die rich­ti­ge Watt-Zahl ach­ten.
  • Boh­ren und Na­geln in senk­rech­ter oder waag­rech­ter Li­nie zu Steck­do­sen oder elek­tri­schen Schal­tern ist le­bens- und brand­ge­fähr­lich. Ein „Lei­tungs­such­ge­rät“ hilft.

Und wenn es trotz al­ler Vor­sicht ein­mal bren­nen soll­te: Alar­mie­ren Sie die Feu­er­wehr über Not­ruf 112.

Für ein sicheres Grillvergnügen

Geschrieben von Andreas Widmayer

Nach den „Eis­hei­li­gen“ be­ginnt spä­tes­tens mit den Pfingst­fe­ri­en die Grill­sai­son. Da­mit die­se für al­le zum ge­lun­ge­nen Frei­zeit­er­leb­nis und nicht zum De­sas­ter wird, emp­fielt der Lan­des­feu­er­wehr­ver­band Ba­den-Würt­tem­berg zusammen mit der Herrenberger Feuerwehr um Be­ach­tung ei­ni­ger Grund­re­geln. Wenn die­se Rat­schlä­ge be­ach­tet wer­den, steht ei­ner ver­gnüg­li­chen und un­fall­frei­en Grill­par­ty nichts mehr in We­ge:

  • Wäh­len Sie ei­nen stand­fes­ten und si­che­ren Stand­platz für den Grill und hal­ten Sie Ab­stand zu brenn­ba­ren Stof­fen wie Lam­pi­ons, Gir­lan­den, etc. Ein Si­cher­heits­ab­stand von 2-3 Me­tern ist das Min­dest­maß!
  • Zum An­zün­den des Grills ver­wen­den Sie Tro­cken­brenn­stof­fe oder Gril­lan­zün­der, nie­mals je­doch brenn­ba­re Flüs­sig­kei­ten. Gie­ßen Sie ins­be­son­de­re kei­nen Spi­ri­tus o.ä. in den Grill! Fa­chen Sie das Feu­er nicht mit Preß­luft oder gar mit Sau­er­stoff an!
  • Hal­ten Sie Lösch­mit­tel be­reit! Ein Feu­er­lö­scher oder Ei­mer Was­ser hilft Ent­ste­hungs­brän­de zu be­kämp­fen.
  • Kin­der dür­fen nicht un­be­auf­sich­tigt mit dem Grill han­tie­ren.
  • Tra­gen Sie beim Han­tie­ren am Grill kei­ne Syn­the­tik-Klei­dung. Die­se kann schlag­ar­tig Feu­er fan­gen!
  • Nach dem Gril­len lö­schen Sie die Glut ab. Fül­len Sie nie­mals hei­ße Asche in Müll­ge­fä­ße. Wenn Sie in ei­ner Grill­stel­le im Frei­en gril­len, de­cken Sie die Glut voll­stän­dig mit Er­de ab, da­mit der Wind sie nicht fort­tra­gen kann.
  • Zur Ver­mei­dung von Wald­brän­den ist für Feu­er au­ßer­halb be­fes­tig­ter Grill­plät­ze vom Wald­rand ein Si­cher­heits­ab­stand von 300 Me­tern ge­setz­lich vor­ge­schrie­ben.
  • Bei Un­fäl­len oder Brän­den ru­fen Sie die Feu­er­wehr über Te­le­fon­num­mer 112.

Wir wün­schen gu­ten Ap­pe­tit und ei­ne un­fall- und scha­den­freie Grill­sai­son!

Mit Sicherheit gut erholen

Geschrieben von Andreas Widmayer

Die Ur­laubs­zeit ist be­kannt­lich die schöns­te Zeit des Jah­res. Ent­span­nung und Er­ho­lung las­sen die per­sön­li­chen En­er­gi­en wie­der auf­tan­ken.

  • Vie­le von uns zieht es in die Fer­ne. Doch die Si­cher­heits­stan­dards in ei­ni­gen Ho­tels – be­son­ders in ent­fern­te­ren Län­dern – ent­spre­chen nicht dem Stan­dard, den wir hier ge­wohnt sind. Da­her möch­te der Feu­er­wehr­ver­band Baden-Württemberg zusammen mit der Feuerwehr Herrenberg Ih­nen mit fol­gen­den Tipps ge­ben, was Sie bei Brän­den in Ih­rem Ur­laubs­quar­tier be­ach­ten soll­ten:
  • Be­ach­ten Sie schon bei An­kunft im Ho­tel, wo sich Feu­er­mel­der und -lö­scher be­fin­den. Er­kun­den Sie Flucht­we­ge und prü­fen Sie, ob die­se be­nutz­bar sind. Not­falls müs­sen Sie sich hier auch bei Rauch und Dun­kel­heit ori­en­tie­ren kön­nen. Prü­fen Sie, ob sich Ihr Zim­mer­fens­ter öff­nen lässt und ob Sie auf die­sem Weg im Fal­le ei­nes Bran­des flüch­ten kön­nen.
  • Soll­te trotz al­ler Vor­sicht in Ih­rem Ho­tel tat­säch­lich ein Feu­er aus­bre­chen, alar­mie­ren Sie so­fort die Ho­tel­zen­tra­le oder bes­ser noch di­rekt die Feu­er­wehr. Ver­las­sen Sie sich nicht auf an­de­re!
  • War­nen Sie Ih­re Zim­mer­nach­barn! Sind Ih­nen die Flucht­we­ge durch Feu­er oder Rauch ver­sperrt, schlie­ßen Sie so­fort wie­der die Zim­mer­tür und ma­chen Sie sich am Fens­ter be­merk­bar. Be­nut­zen Sie im Brand­fall nie­mals ei­nen Auf­zug! Er kann ste­cken blei­ben
  • .Mel­den Sie sich nach Ver­las­sen des Ge­fah­ren­be­reichs so­fort beim Ho­tel­ma­nage­ment, da­mit die Feu­er­wehr nicht Wei­se nach Ih­nen su­chen muss.
  • Ach­ten Sie auch bei Dis­ko­the­ken-, Gast­stät­ten­be­su­chen oder an­de­ren Ver­an­stal­tungs­räu­men auf aus­ge­wie­se­ne Not­aus­gän­ge. Be­mer­ken Sie, dass die­se zu­ge­stellt oder fest ver­schlos­sen sind, ma­chen Sie das Per­so­nal dar­auf auf­merk­sam und mei­den Sie künf­tig sol­che Lo­ka­li­tä­ten.

Die Feuerwehr Herrenberg wünscht Ih­nen ei­nen er­hol­sa­men und si­che­ren Ur­laub.

Der Funke springt leicht über...

Geschrieben von Andreas Widmayer

Tro­cke­ne Wit­te­rung er­höht er­heb­lich die Ge­fahr von Brän­den in Wald und Flur. Der Feu­er­wehr­ver­band Baden-Württemberg bit­tet da­her gemeinsam mit der Feuerwehr Herrenberg al­le Wald­be­su­cher, wäh­rend der tro­cke­nen und war­men Früh­jahr- und Som­mer­mo­na­te im Wald kei­ne Zi­ga­ret­ten zu rau­chen und kein of­fe­nes Feu­er zu ver­wen­den. Auch auf das Gril­len im Wald oder in Wald­nä­he muss ver­zich­tet wer­den. Las­sen Sie auch kein Glas oder Glas­scher­ben im Wald lie­gen, denn dies kann wie ein Brenn­glas wir­ken und Wald­brän­de ver­ur­sa­chen.

Wird ein Wald­brand ent­deckt, ist un­ver­züg­lich die Feu­er­wehr über den Not­ruf 112 zu in­for­mie­ren. Ge­ben Sie den ge­nau­en Ort des Bran­des an oder war­ten Sie auf die Feu­er­wehr an ei­nem gut be­schreib­ba­ren Ort in der Nä­he, um sie von dort aus ein­zu­wei­sen. Aus­flüg­ler wer­den drin­gend ge­be­ten, auf Wald­we­gen und Zu­fahr­ten zu den Wäl­dern nicht zu par­ken, da­mit die Feu­er­wehr bei der An­fahrt in die Wäl­der nicht be­hin­dert wird.

Der Deut­sche Wet­ter­dienst in­for­miert auf sei­nen Sei­ten über den ak­tu­el­len Wald­brand­ge­fah­ren­in­dex und den Gras­land-Feuer­index auch für Ih­re Re­gi­on.

Alarmsignale sind Pflicht

Geschrieben von Andreas Widmayer

Sie woh­nen bei ei­nem Feu­er­wehr­haus oder an ei­ner Haupt­stra­ße. Nachts um 3 Uhr fährt mit lau­tem Si­gnal die Feu­er­wehr an ih­rem Haus vor­bei.
Sie wer­den wach. Was den­ken Sie?

  • Hof­fent­lich kön­nen die Feu­er­wehr­leu­te noch recht­zei­tig hel­fen?
  • Die wer­den doch nicht zu uns kom­men?
  • Sind al­le un­se­re Kin­der zu Hau­se?
  • Müs­sen die so ei­nen Krach ma­chen und mich in mei­ner Nacht­ru­he stö­ren?!

Wird die Feu­er­wehr alar­miert, zählt je­de Se­kun­de. Mi­nu­ten ent­schei­den oft­mals über Le­ben und Tod, über klei­nes Feu­er oder Groß­brand mit rie­si­gem Sach­scha­den. Des­halb hat die Feu­er­wehr die Pflicht im Scha­dens­fall mög­lichst schnell an der Ein­satz­stel­le zu sein. Und da­bei hilft ihr das sog. We­ge­recht nach § 38 Stra­ßen­ver­kehrs­ord­nung. Die­ses kann aber nur mit Blau­licht und Mar­tinhorn ein­ge­for­dert wer­den. Das be­deu­tet „al­le üb­ri­gen Ver­kehrs­teil­neh­mer ha­ben so­fort freie Bahn zu schaf­fen.“ Das Blau­licht al­lein ist hier­für un­zu­läs­sig.

Stel­len sie sich vor, dass die­se „krach­ma­chen­den“ Feu­er­wehr­leu­te

  • vor 3 Mi­nu­ten noch selbst in ih­ren Bet­ten wa­ren.
  • ab 6 Uhr auch wie­der zur Ar­beit müs­sen.
  • die nächs­ten 2 oder 3 Stun­den nicht mehr schla­fen wer­den (was oft auch ih­re Fa­mi­li­en be­trifft)

Ih­re Feu­er­wehr – Tag und Nacht für Sie ein­satz­be­reit – dankt Ih­nen für Ihr Ver­ständ­nis.