Bevölkerungswarnungen der Feuerwehr Herrenberg: Es sind derzeit keine Warnungen aktiv. 
An dieser Stelle finden Sie im Bedarfsfall öffentliche und amtliche Warnungen der Feuerwehr Herrenberg.

Einsatz unterbricht Mai-Hocketse

Geschrieben von Andreas Widmayer

Affstätt: Die freiwillige Feuerwehr rückt im abgelaufenen Jahr 25 Mal aus

Mit derzeit 18 Aktiven und acht Ehrenmitgliedern ist die Affstätter Feuerwehr recht überschaubar. Die Anzahl der Einsätze ist in diesem Zusammenhang umso beeindruckender. Das machte das Resümee von Abteilungskommandant Werner Vetter klar. Im Affstätter Rathaus blickte er mit den Kameraden gemeinsam auf das vergangene Jahr zurück.

Mit 25 Einsätzen 2015 musste die Wehr siebenmal weniger als noch 2014 ausrücken. Sieben Einsätze in Affstätt direkt gab es und auch die Hocketse zum Maibaumstellen wurde von einem Einsatz unterbrochen. Beim Chemieunfall in Gültstein im September 2015 rückten mit dem Umweltschutzzug auch Affstätter Kameraden mit aus. "Die Menge der Einsätze zeigt, wie wichtig die Feuerwehr ist", betonte Vetter.

"Unsere Tätigkeit ist fast wie ein zweiter Beruf"

Geschrieben von Andreas Widmayer

Herrenberg: "Gäubote"-Interview mit Markus Priesching, Chef des Kreisfeuerwehrverbands Böblingen

Feuerwehrmann. Für viele Kinder ist es ein Traumberuf. Doch was macht die Faszination "Feuerwehr" aus? Ist das freiwillige Engagement in der Feuerwehr noch Hobby oder schon Pflicht? Und hat das Modell der Freiwilligkeit auch in der Zukunft eine Chance? Antworten auf diese und andere Fragen hat Markus Priesching, Vorsitzender des Kreisfeuerwehrverbandes Böblingen, im "Gäubote"-Interview gegeben.

"Gäubote": Beginnen wir doch mit einem Werbeblock. Für alle, die nicht sowieso schon Mitglied einer Feuerwehr sind: Warum lohntes sich, zur Feuerwehr zu gehen?

Markus Priesching: "Aus vielen Gründen. Es gibt kein schöneres Gefühl, als wenn man anderen Menschen in Not helfen konnte. Das Aufgabengebiet der Feuerwehren ist inzwischen breit gefächert - wir retten, löschen, bergen, schützen. Außerdem unterstützen wir damit die Gemeinden beim Erfüllen einer Pflichtaufgabe. Wir engagieren uns im sozialen Bereich und erfahren auch deshalb eine sehr große Anerkennung von der Bevölkerung. Wir haben eine sehr gute Kameradschaft in der Feuerwehr, auch über die eigene Feuerwehr hinaus haben wir einen großen Zusammenhalt und es ergeben sich viele Freundschaften. Neben all diesen Gründen bekommen wir auch eine sehr gute, technische Ausbildung. Wir lernen, teamfähig zu sein, entwickeln Entscheidungsfreude und soziale Kompetenzen. Was im Privaten und Beruflichen oft sehr hilfreich ist."

Marc Heininger übernimmt

Geschrieben von Andreas Widmayer

Haslach: Dieter Ulmer gibt Posten des Feuerwehr-Kommandanten ab

Generationswechsel bei der Haslacher Feuerwehr. Nach 28 Jahren als Kommandant machte Dieter Ulmer zwei Jahre vor dem Ende der Amtsperiode Platz für den 30-jährigen Marc Heiniger. Bei der Jahreshauptversammlung standen auch Ehrungen im Vordergrund.

Dieter Ulmer war inzwischen der dienstälteste Feuerwehrkommandant im Landkreis Böblingen. "Ich wollte schon länger aufhören, aber es war nicht so einfach einen Nachfolger zu finden", erzählte Ulmer, der seit geraumer Ziel auch Ortsvorsteher in Haslach ist. "Und es war ein Wunsch vom Ortschaftsrat, dass ich nicht beide Ämter in Doppelfunktion ausübe", begründete der 62-Jährige seinen Rücktritt zwei Jahre vor dem Ende der regulären Amtszeit. Aber als Aktiver werde er weiter dabei sein. Gewählt wurde in geheimer Wahl. Und Elektrotechnikermeister und Ur-Haslacher Marc Heininger, der seit 2004 bei der Feuerwehr ist, wurde mit 25 Stimmen und einer Enthaltung zum neuen Kommandanten gewählt.

Reiter und Glocken warnten einst vor Bränden

Geschrieben von Andreas Widmayer

Herrenberg: Die Gemeinden wurden verpflichtet, eine Feuerwehr einzurichten

Im Sommer 1885 erließ König Karl Friedrich Alexander von Württemberg die Landesfeuerlöschordnung. Damit waren die Gemeinden im Königreich verpflichtet, eine Feuerwehr einzurichten, auszustatten und zu unterhalten.

Die Kommunen, die das bis dahin noch nicht getan hatten, mussten nachziehen. Spätestens mit dem Jahr 1886, also vor genau 130 Jahren, verfügten deshalb alle Kommunen in Württemberg über eine Feuerwehr. In seiner neuen Jahresserie wird der "Gäubote" das Feuerwehrwesen mit seinen vielen, verschiedenen Facetten genauer vorstellen.