Bevölkerungswarnungen der Feuerwehr Herrenberg: Es sind derzeit keine Warnungen aktiv. 
An dieser Stelle finden Sie im Bedarfsfall öffentliche und amtliche Warnungen der Feuerwehr Herrenberg.

"Virus Feuerwehr" soll schon in die Grundschulen

Geschrieben von Andreas Widmayer
Herrenberg: Jugendabteilung feiert ihr 25-jähriges Jubiläum - Neuer Mannschaftstransportwagen
 
Seit dem 1. Juli 1992 gibt es in Herrenberg eine Jugendfeuerwehr. Auf den Tag genau 25 Jahre später wurde das Jubiläum mit einem kleinen Festakt gefeiert. Das Geschenk, das Oberbürgermeister Sprißler überreichte, konnte sich sehen lassen: ein nagelneuer knallroter Mannschaftstransportwagen.
 
25 Kinder waren es, die 1992 in die neu gegründete Jugendfeuerwehr eintraten. Heute sind es 35, davon fünf Mädchen, die von insgesamt zwölf Jugendleitern betreut werden. Ehemalige Betreuer und Jugendwarte, Markus Priesching, Vorsitzender des Kreisfeuerwehrverbandes, Jürgen Vogt und André Weiss, die die neue hauptamtliche Doppel-Spitze bilden, Oberbürgermeister Thomas Sprißler, Baubürgermeister Tobias Meigel und die zehn- bis 17-jährigen Mitglieder der Jugendfeuerwehr mitsamt Eltern und Geschwistern ließen sich den Festakt nicht entgegen. Jürgen Vogt, Kommandant der Herrenberger Wehr, bezeichnete den Nachwuchs als wild, frech, spritzig und hellwach: "Darauf können wir sehr stolz sein." Die Jugendfeuerwehr vermittle wichtige Werte wie Zuverlässigkeit oder Teamfähigkeit. Auch werde dadurch Nachwuchs gewonnen, "nur so können wir auch in Zukunft unseren Pflichten nachkommen." Aber in den letzten 25 Jahren habe sich so manches verändert - die Anforderungen der Schulen, das immer größer werdende Freizeitangebot. "Aber die Jugendfeuerwehr ist ein fester und nicht mehr wegzudenkender Bestandteil Herrenbergs, und heute präsentiert sie sich selbstbewusst und voller Stolz."

Ersatzfahrzeug wohl günstiger als das vorhandene

Geschrieben von Andreas Widmayer
Herrenberg: Die Stadtverwaltung möchte eine Vorführ-Drehleiter für die freiwillige Feuerwehr kaufen
 
Fast 20 Jahre hat die Drehleiter der Herrenberger Feuerwehr auf dem Buckel. Jetzt steht eine vorgeschriebene Inspektion an, nach der das Gerät eigentlich noch fünf Jahre betrieben werden sollte - so lautete der bisherige Plan. Allerdings wird diese Inspektion deutlich teurer als gedacht, weshalb die Stadt es als wirtschaftlicher erachtet, eine Ersatz-Drehleiter anzuschaffen.
 
Bislang ging man im Herrenberger Rathaus davon aus, dass diese gesetzlich geforderte Inspektion mit rund 100000 Euro zu Buche schlagen würde, weshalb dieser Betrag auch im laufenden Haushalt eingestellt ist. Jetzt stellte sich allerdings he raus: Die Untersuchung wird wohl doppelt so teuer - wenns denn reicht. "Wir hatten in letzter Zeit immer wieder Reparaturen", führte Herrenbergs Erster Bürgermeister Tobias Meigel ins Feld, der in Abwesenheit von Oberbürgermeister Thomas Sprißler die Sitzung des Technischen Ausschusses am Dienstagabend leitete. Die Befürchtung, die dabei durchschimmerte: dass die Inspektion noch weitere Kosten nach sich ziehen könnte, um die Drehleiter - die korrekte Bezeichnung lautet Drehleiter mit Korb 23/12 (DLK 23/12) - so auf Vordermann zu bringen, dass sie noch fünf weitere Jahre möglichst sicher ihren Dienst versehen könnte. Der Leiter des Bauverwaltungsamts, Rainer Stingel, und seine Mitarbeiter nahmen daraufhin ihre Stifte in die Hand und rechneten nach. Stingel: "Wir sind zum Ergebnis gekommen, dass eine Ersatzbeschaffung die wirtschaftlichere Methode ist."

Die wahren Helden trotzen jeder Hitze

Geschrieben von Andreas Widmayer
Gültstein: Traditionelle Zwiebelkuchen-Hocketse der Feuerwehr und des Musikvereins lockt die Besucher
 
Vor dem Gültsteiner Feuerwehrhaus liegen die Noten der Polka in der Sommerluft, die Blasinstrumente glänzen auf der schattigen Bühne. Musikverein und Feuerwehr haben sich ins Zeug gelegt. Sie bieten gemeinsam bei ihrer langen Hocketse Zwiebelkuchen und stimmige Musik.
 
Am Straßenrand steht ein Feuerwehrauto, vor dem Gerätehaus und im Gerätehaus stehen die Garnituren. Die Gültsteiner Polkamusikanten haben auf einer kleinen Bühne Platz genommen, die dem Feuerwehrhaus gegenübersteht; im Rücken der Musikanten leuchtet weiß auf blauem Grund der Namenszug des Musikvereins. Seit 30 Jahren nun veranstaltet er gemeinsam mit der freiwilligen Feuerwehr des Ortes die Zwiebelkuchen-Hocketse.

Junge Feuerwehrleute erhalten in Herrenberg ihr Rüstzeug

Geschrieben von Andreas Widmayer
Wie jedes Jahr gibt es am Kreisausbildungsstandort Herrenberg der Feuerwehr für die neuen Floriansjünger den Grundausbildungslehrgang, der von einem mehrköpfigen Ausbilderteam begleitet wird. Ziel dieser Ausbildung ist die Befähigung zur Übernahme von grundlegenden Tätigkeiten im Lösch- und Hilfeleistungseinsatz in der Truppmannfunktion.
 
Neben den Rechtsgrundlagen, der Stressbewältigung und der Fahrzeugkunde liegen die Hauptaugenmerke auf dem Löscheinsatz und der technischen Hilfeleistung. Abgerundet wird dies mit einem 20-stündigen Rettungskurs des Deutschen Roten Kreuzes, der auch die Lebensrettenden Sofortmaßnahmen vermittelt. Insgesamt werden von den Anwärtern 70 Stunden für die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger investiert. Der Lehrgang endet mit einer theoretischen und praktischen Prüfung, die jeder teilnehmende Anwärter bestanden hat: Christian Sautter (Bondorf), Carsten Hölderlin, Tim Scheurenbrand, Nico Schrott, Luca Weber, Sven Ziegler (alle Deckenpfronn), Daniel Bay, Marcel Faß, Maik Fleck, Marvin Gfrörer (alle Gäufelden), Luca Daniels, Benjamin Kapp, Janik Reinhardt, Philip Gußmann, Daniel Lehner (alle Herrenberg), Timo Heidlauff, Dennis Schill, Lukas Timke (alle Jettingen), Lionardo Prell und Johannes Seeger (alle Mötzingen)
 
2017 06 08 Junge Feuerwehrleute erhalten in Herrenberg ihr Ruestzeug

Am Tag der Veränderung soll eine Skulptur entstehen

Geschrieben von Andreas Widmayer
Herrenberg: Ehrenamtliches Engagement steht am 30. Juni bei verschiedenen Aktionen im Fokus
 
Beim Herrenberger Tag der Veränderung am Freitag, 30. Juni, dreht sich vor dem Oberamt und im Klosterhof alles um das Thema "Wandel in der Mitmachstadt". Dabei stehen das ehrenamtliche Engagement und Hilfestellungen für Vereine im Fokus. Auch ein Netzwerk-Sommerfest gehört zu dem interaktiven Tag.
 
Die Herrenberger Partnerschaft für Demokratie, bei der es sich um die Nachfolge der LAP-Projekte (Lokaler Aktionsplan) handelt, existiert seit 2014 und wird vom Bundesprogramm "Demokratie leben!" unterstützt. Dabei geht es darum, die vielen Projekte, die in Herrenberg entstanden sind, miteinander zu vernetzen. Dies erreichen Ina Mohr, Vanessa Watkins und Manuela Epting von der Koordinierungsstelle für Bürgerengagement über Netzwerkveranstaltungen, die Qualifizierung von Engagierten und durch die Vernetzung im Klosterhof.