Bevölkerungswarnungen der Feuerwehr Herrenberg: Es sind derzeit keine Warnungen aktiv. 
An dieser Stelle finden Sie im Bedarfsfall öffentliche und amtliche Warnungen der Feuerwehr Herrenberg.

Bürger können rasch informiert werden

Geschrieben von Andreas Widmayer

Herrenberg: Beim Warn- und Informationssystem "Katwarn" hat der Kreis eine Vorreiterrolle übernommen

Nur wer um eine Gefahr weiß, kann sich vor ihr schützen. Im Wissen um diese Maxime hat der Landkreis Böblingen vor inzwischen fast drei Jahren eine Vorreiterrolle im Ländle übernommen und das Warn- und Informationssystem "Katwarn" eingeführt. Einen Echtalarm gab es bisher aber noch keinen.

Terrorgefahr und Extremwetter - zwei Schlagworte, die derzeit so aktuell sind wie nie zuvor. Sollte es im Landkreis Böblingen zu einer derartigen Situation kommen, könnten die Bürger über das Warnsystem "Katwarn" schnell informiert und instruiert werden. Gleiches gilt für Bombenfunde oder auch für Großbrände. "Die Feuerwehr warnt: Großbrand in Herrenberg. Verlassen Sie öffentliche Plätze und halten Sie Türen und Fenster geschlossen." So oder so ähnlich könnte die Nachricht aussehen, die über das Warn- und Informationssystem an alle Nutzer geht.

400 Zwiebelkuchen im 300 Grad warmen Ofen

Geschrieben von Andreas Widmayer

Gültstein: Fest beim Feuerwehrhaus bietet wieder viel Blasmusik, Jahrgangstreffen und Angebote für Kinder

Handwerklich hergestellter Zwiebelkuchen und viele Blasmusiker, die zum Teil weit gereist sind: Die Gültsteiner Zwiebelkuchen-Hocketse wurde wieder den musikalischen Bedürfnissen ebenso gerecht wie den kulinarischen.

Schon seit 30 Jahren gibt es sie nun schon: die Zwiebelkuchen-Hocketse in Gültstein. Angefangen hatte alles am Hutner-Häusle im Baumfeld. Doch schon bald sprach sich das nette Fest herum, und eine neue Örtlichkeit wurde gesucht und auch gefunden. Die Feuerwehr war bereit miteinzusteigen, und so konnte in der Ortsmitte vor dem Feuerwehrhaus gefeiert werden. Mit viel Energie und Einsatzfreude bauten sie selbst ein maßgefertigtes Zelt, das sich exakt an die örtlichen Gegebenheiten anpasste. Eine örtliche Landmaschinenfirma unterstützte den Eigenbau der Vereine dabei durch die zur Verfügung gestellte Werkstatt. Mittlerweile wird nun jedes Jahr zwei Wochen vor Festbeginn das Gerüst aufgestellt und eine Woche vorher die Plane aufgezogen. Insgesamt rund 100 Mitarbeiter sind am zweitägigen Fest im Einsatz. Und der Aufwand lohnt sich, denn die Bänke und Tische sind gut besetzt und die Stimmung lässt nichts zu wünschen übrig.

Der Plastikzuber zum Einweichen hat ausgedient

Geschrieben von Andreas Widmayer

Herrenberg: Marc Langer prüft, reinigt, desinfiziert und repariert die Masken in der Atemschutzwerkstatt

Nimmt man den Bestand aller Teilort-Wehren, sind bei der Herrenberger Feuerwehr 186 Atemschutzmasken im Umlauf. Allesamt werden sie in der Werkstatt im Herrenberger Gerätehaus gereinigt, desinfiziert, geprüft, repariert und instand gehalten - und das nach jedem Gebrauch.

Dabei spielt es keine Rolle, ob die Schutzausrüstung "nur" während einer Übung oder im Ernstfall getragen wurde. Ob derjenige, der sie getragen hat, im Innenangriff war, als Sicherungstrupp parat stand oder sie nur griffbereit in Reichweite liegen hatte. Sobald die Schutzfolie aufgerissen ist, landen die Schutzmasken in der Werkstatt im Herrenberger Feuerwehrhaus, müssen sie gereinigt und getestet werden. Eine Aufgabe für Marc Langer, für Steffen Skarke, Mario Dähne, Reinhold Kaiser, Helmut Storck, Michael Gack und Jochen Schopp. Erstgenannter ist hauptamtlicher Gerätewart der Herrenberger Gesamtwehr, die anderen sechs unterstützen ihn neben dem Übungs- und Einsatzdienst - ein weiteres, zeitaufwendiges Ehrenamt. Denn die Arbeit in der Atemschutzwerkstatt ist nicht mal eben "geschwind" gemacht. Auch wenn heutzutage weitaus weniger Zeit dafür aufgebracht werden muss, als noch vor einigen Jahren.

Röhre erhitzt sich wie ein Backofen

Geschrieben von Andreas Widmayer

Herrenberg: Feuerwehrkameraden sind bei einer Tunnelrettung ganz besonders gefordert

Ein Brand im Schönbuchtunnel und die Feuerwehr schaut zu. Diese Szene gab es letzte Woche in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag zu beobachten. Eine einmalige Situation und nur möglich, weil es sich um einen Brandtest handelte. Im Ernstfall werden die Kameraden bei einem Tunnelbrand ganz besonders gefordert. Keine Sicht, hohe Temperaturen und lange Distanzen erschweren die ohnehin schon anstrengende Arbeit der Einsatzkräfte zusätzlich.

So mächtige Wolken hätte kein Kind malen können. Und wenn doch, hätte es zum Ausmalen garantiert nicht zum schwarzen Stift gegriffen. Was beim Brandtest in der vergangenen Woche unter der Decke des Schönbuchtunnels hing, beeindruckte nicht nur die übrigen Zuschauer, sondern auch so manchen gestandenen Feuerwehrmann. "Respekt", so der mehrstimmige Kommentar, als die vier Wannen mit der Wasser-Benzin-Mischung angezündet wurden und der Qualm in Sekundenschnelle die Decke einhüllte (der "Gäubote" berichtete). Die Zuschauermenge war froh, dass sie hinter der Feuerstelle stand und die Lüfter den Rauch weg und zum Tunnelportal in Richtung Stuttgart blies. Die Gruppe, die sich dort positioniert hatte, war jedoch ein wenig enttäuscht, dass sich die Wolken so schnell in Luft auflösten. 16 Kameraden der Wehren aus Herrenberg und Gültstein nutzten die Gelegenheit, um unter realen Bedingungen den Einsatz im Schönbuchtunnel zu üben.

Oldtimer von 1932 ist ein Blickfang

Geschrieben von Andreas Widmayer

Herrenberg: Feuerwehr mit historischem Löschfahrzeug bei der Feuerwehrparade in München dabei

Unter dem Motto "historisch und hightech" präsentierten sich Hilfsorganisationen mit Feuerwehr- und Einsatzfahrzeugen am Sonntag der Bevölkerung von München. Auch die Herrenberger Feuerwehr war mit von der Partie.

Zum 150. Geburtstag der Freiwilligen Feuerwehr München gab es einen Weltrekordversuch mit der größten Feuerwehrparade. Mit dabei waren 200 moderne und 200 historische Einsatzfahrzeuge der Münchner Feuerwehr, Einsatz- und Hilfsorganisationen sowie zahlreicher Feuerwehren und Oldtimer-Freunde aus dem In- und Ausland, wie die Herrenberger Feuerwehr mitteilt. Auch das Juwel der Herrenberger Feuerwehr, das Löschfahrzeug 12 aus dem Jahre 1932, war ein besonderer Blickfang. Nur 25 Fahrzeuge aus der Epoche "Motorisierung 1915 bis 1935" konnten für die Parade gefunden werden. Mittendrin befand sich das Herrenberger Fahrzeug, das jahrelang niemand zu Gesicht bekommen hatte - versteckt seit Ende des Krieges. Zuvor war es in Stuttgart und in Sindelfingen bei Bombenangriffen im Einsatz, und es hatte auch viele Einsätze innerhalb Herrenbergs. Danach war das Gefährt jedoch lange Zeit nicht mehr aufgetaucht.