Für die einen ist es Premiere, für andere beliebte Routine

Geschrieben von Andreas Widmayer
Herrenberg: Einen Tag vor dem Maienfest schwingen sich die Bäume auf den Festplätzen in die Höhe
 
Der Mai kommt, wann er kommt, und ist da, gleich ob es regnet. In diesem Jahr schwebte eine fürchterliche Drohung über dem Fest, an dem die Männer die Bierfässer schultern und die Kassen der Vereine klingeln. Die bierseligen Pilger wurden tatsächlich nass, am 1. Mai - aber am 30. April feierte das ganze Gäu einen kurzen wunderschönen Frühling, allüberall auf den Dorfplätzen wurden Maibäume errichtet.
 
 
Baum in Sicherheit - In Öschelbronn sitzt am Sonntagvormittag die Gemeinde in einem Zelt und lauscht der Predigt ihres Pfarrers Christoph Rau, begleitet von Musik. Einige Stunden später sitzt im selben Zelt eine weltlichere Festgemeinde beisammen und isst Kuchen, Wurst, Salat. Und draußen steht die Tanne, 18 Meter hoch. Es ist der zehnte Maibaum Öschelbronns erst, die Fußballabteilung hat ihn aufgestellt, und Uli Lehrer, der Leiter der Abteilung, ist sich sicher: "Es traut sich keiner, den Baum anzusägen, hier auf dem Rathausplatz." Drüben, in Altingen, liegt der schöne Maibaum indes noch auf dem Boden, schläft - dort beginnt das Maifest erst am Abend.
 
Der erste Baum - Kuppingen hat zum ersten Mal einen Maibaum, eine Fichte, gefördert als Projekt von der Stadt Herrenberg. 19 Schilder hängen an ihr und obenauf prangen zwei Kuppinger Wappen. Es ist ein Baum, wie er zuletzt in den 1930er Jahren im Ort gestellt wurde - mit seiner Spitze misst dieser Baum nun 17 Meter. "Wir haben ihn schon am Samstagabend hochgeklappt", erzählt Wolfgang Strohäker, Vorsitzender des Fördervereins und stellvertretender Leiter der Fußballabteilung im TSV Kuppingen. "Wir wussten nicht wirklich, wie schwierig das ist, und wir wollten kein Risiko eingehen." Außerdem holten die Kuppinger sich Rat bei den Nufringern, wie man in Nufringen erfährt. Sorgen um ihren ersten Baum machen sich die Kuppinger nicht: "Wenn so ein großer Baum hier umfällt", "dann geht etwas kaputt. Wer so etwas macht, der ist ein Verbrecher." Das Kuppinger Fest beginnt um 14 Uhr, es soll dauern bis nach 23 Uhr. Und auch die Bewohner des Kuppinger Stephanus-Stifts sind eingeladen: Es gibt einen Hol- und Bringservice, es gibt reservierte Plätze für sie.
 
Ein Arbeitseinsatz - Die Birke ist der rechte Baum für Affstätt und war es schon immer. Zum zwölften Mal stellt die Feuerwehr sie auf, in diesem Jahr, davor erledigte das 30 Jahre lang der Gesangverein. Gut 14 Meter ist sie hoch, die Kinder schmücken sie, ab 14.45 Uhr - und dann wird angepackt. Es folgt eine klassische Hocketse, bei bestem Wetter dieses Mal, mit ein bisschen Musik vom örtlichen Posaunenchor am frühen Abend. Erst gegen Mitternacht soll Schluss sein. Und aufgestellt wird dieser Baum, Dieter Vetter, Kommandant der Affstätter Feuerwehrabteilung versichert es, mit nichts als Muskelkraft: "16 Leute sind im Einsatz."
 
Geheimrezept - In Nebringen dampfen schon die Zwiebelkuchen. Acht Frauen sind im Backhaus an der Arbeit, zwei Männer heizen den Ofen. Das Rezept, nach dem sie Kuchen backen, ist eines, das im Ort gepflegt und gehegt wird. Maria Gaiser, nun 82 Jahre alt, hat es entwickelt und aufgeschrieben - ihr ist man treu. Am Nebringer Baum hängen Schilder, Ketten und ein Kranz; die örtlichen Vereine präsentieren sich. 23 Meter misst der Baum, ein Stamm, der in jedem Jahr einen neuen Wipfel bekommt. Die Oldtimerfreunde Nebringens stellen ihn seit 15 Jahren; davor war es die Feuerwehrabteilung. Eine Winde hebt den Baum pünktlich um 15 Uhr hinauf in die Luft über dem Ort. "Er ist zu schwer, um von Hand aufgestellt zu werden", sagt Oldtimerfreund Heinrich Kirn. "Bei einem solchen Riesenbaum ist das gefährlich." Ist der Baum erst in der Luft, wird in Nebringen gefeiert und geschmaust - bis tief in die Nacht hinein.
 
Auch Männer backen - Haslach ist berühmt, nicht nur für die Birke, die gut 15 Meter hoch ist und vor 15 Uhr noch nicht auf dem Platz vor der Kirche steht, sondern auch für seine Kuchen. In Haslach gibt es am 1. Mai nicht, wie anderswo, Fleischiges, sondern den Zwiebelkuchen, den Holderkuchen (mit Holunderblüten), alle selbst gebacken, gut 200 Stück. Ein Weilchen, bevor das Fest im Herzen des kleinen Ortes beginnt, wird im Backhaus, gleich gegenüber der Kirche, vor der der Baum bald stehen soll, fleißig geschafft. Nicht nur die Frauen sind in der Backstube zugange: "Die Männer haben sich auch eingearbeitet", sagt Tobias Olbrich, stellvertretender Kommandant der Feuerwehrabteilung Haslach. Zum 30. Mal feiert der Ort den 1. Mai mit einem Baum - und der Haslacher Baum wurde in früheren Jahren mitunter auch angesägt von bösen Menschen. "Wir haben einen Schutz für den Stamm konstruiert", sagt Olbrich, "seither ist das nicht mehr vorgekommen."
 
Kein schiefer Baum - Keiner in Mötzingen weiß, wie hoch der Maibaum des Jahres 2017 ist - außer Sascha Neidhart, dem ehemaligen Kommandanten der Mötzinger Feuerwehr. "17,17 Meter", errät er, widerwillig - denn das Maibaumschätzen ist ein Mötzinger Brauch, und es soll erst noch stattfinden. Wer gut schätzt, der bekommt als Preis den Baum - schön zu Brennholz zurechtgesägt. Aber noch liegt der Baum in einem geheimen Versteck. "Wir holen ihn um 17 Uhr", sagt Stefan Thoma, amtierender Kommandant. Eine Mötzinger Zimmerei hat der Feuerwehr ein Langfahrzeug geliehen, um das geheimnisvolle Gewächs an den Ort zu bringen, an dem es stehen soll. Von Hand, mit Schwalben, wird es aufgerichtet, von der Feuerwehr geschmückt. Und dann beginnt das gemütliche Zusammensein auf dem Schlossplatz, im Zelt, das erst in der Nacht enden soll; der Musikverein spielt dazu. Der Mötzinger Maibaum wurde in historischer Zeit mindestens einmal angesägt, seither passen die Mötzinger auf. "Damals hatten wir Glück", erzählt Thoma. "Ein Feuerwehrkamerad ging nachts über den Platz und sah, dass der Baum sehr schief stand."
 
Mit Musik - Der Musikverein Unterjettingens indes ist fast ein bisschen betrübt, obschon das Wetter so freundlich ist - denn den Maibaum darf er nicht stellen, obwohl er gerne würde. Früher, ja, da legten die Musiker noch selbst Hand an den Baum - dann kam die Gemeinde und übertrug das aus Sicherheitsgründen ihrem technischen Dienst. "Wir dürfen nur die Hocke ausrichten!", sagt Daniel Tschackert, Vorstand des Musikvereins. Der Baum ist in Unterjettingen traditionell eine Birke, schön geschmückt, und steht längst. Dafür spielt der Musikverein ausgiebig, an diesem Tag, zieht durch den Ort, holt seine Gäste mit Marschmusik ab, spielt auch auf dem Platz, mit Blasorchester, Jugendkapelle, Freizeitmusikern, übergibt dann abends an die Stadtkapelle Herrenberg. 55 Jahre alt wird der Unterjettinger Musikverein im kommenden Jahr, 1966 stellte er zum ersten Mal seinen Maibaum auf. "Es ist die erste rote Wurst im Flecken!", sagt Tschackert. Und die will natürlich jeder echte Unterjettinger haben.
 
Überrannt im Garten - Kayh besitzt, mit seiner gut 18 Meter hohen Birke, nicht nur einen stolzen Maibaum, es feiert auch im beschaulich schönen Pfarrgarten, einem der idyllischsten Orte, die sich rund um Herrenberg finden. Der Maibaum Kayhs war in früheren Jahren sogar noch höher - "22 Meter", sagt Heinrich Gußmann, Vorsitzender des Heimatgeschichts- und Trachtenvereins. "Aber manchmal ist es schwer, im Wald die Höhe eines Baums abzuschätzen." Den Verein gibt es seit nun 20 Jahren, den Kayher Maibaum noch viel länger. Später am sonnigen Tag werden erst die Kinder der Gruppe "SKayhdancers" tanzen, dann wird eine Trachtengruppe zwei Tänze aufführen. Auch in Kayh backt man Zwiebelkuchen zum Fest, obwohl es im Ort kein Backhaus gibt, nie eines gab. Deshalb können auch nur 35 Kuchen serviert werden, die privaten Öfen entsprangen. Spät wird Ralf Brendle, Volksmusiker mit Akkordeon, für Stimmung sorgen. "Ich fürchte fast, dass wir heute überrannt werden, weil der 1. Mai auf einen Sonntag fällt", sagt Gußmann. Nun: Man könnte sich Schlimmeres vorstellen ...
 
Noch ein erster Baum - Entringen, ein Teilort Ammerbuchs, erlebt in diesem Jahr seine Maibaumpremiere. "Wir haben ja erst seit letztem Jahr eine Dorfmitte", sagt Jörg Baumann vom Musikverein des Ortes. Einen Maibaum vermisste man in Entringen grundsätzlich sehr, und auch Christel Halm, die Bürgermeisterin des Gemeindeverbandes Ammerbuch, war ganz der Meinung der Vereine, nämlich der, dass diese Mitte Leben braucht. Die tragenden Vereine dieses Mai-Ereignisses sind der Musikverein und der Förderverein der Freiwilligen Feuerwehr Entringens. Jörg Baumann gehört zum Musikverein, Reiner Grieb zum Feuerwehrverein. Der Hocketse-Aufbau läuft, die Sonne scheint, und bald wird auch der Baum stehen. Wenn es erst so weit ist, wird der Musikverein spielen, anderthalb Stunden. "Im Herbst", sagt Baumann, "haben wir uns zusammengesetzt, um gemeinsam zu planen." Und nun ist es so weit. Die Vereine teilen sich die Arbeit, bedauern dabei beide, dass sie ihre zehn Meter hohe Birke nebenan, vor dem Dorfbrunnen aufstellen müssen, mit einem Kran - einen Maibaumsockel gibt es auf dem neuen Entringer Dorfplatz noch nicht. Aber der kommt sicher, irgendwann.

Schlankes Bäumchen - In Tailfingen, vor der Bürgerhalle, steht der Maibaum schon. Ein schlanker Baum, dessen bunte Bänder lustig im Wind wehen, während drunten eine Hocketse begonnen hat, bei der viele Tailfinger zusammensitzen, mit kühlem Bier oder Limonade, Kaffee und Kuchen und frischer Wurst vom Grill. Auf zwölf bis 14 Meter schätzt Hans Abolins, der Vorsitzende des Tailfinger Wandervereins, das Bäumchen; Gerhard Schmollinger, ein Arbeitskollege, der den Wanderverein unterstützt, hat den Baum zugerichtet. Der Wanderverein stellt den Tailfinger Maibaum im Wechsel mit dem Sportverein; Musik gibt es keine, auf dem Platz im Sonnenschein - nur das gemütliche Beisammensein.
 
Auf der Hut - In Gärtringen schnarrt die Motorsäge auf dem Rathausplatz. Das täuscht, denn der Stamm des Maibaumes ist auch dort derselbe, wie im Jahr zuvor, nur das kleine Bäumchen für die Spitze muss ein wenig zurechtgestutzt werden. Andreas Gohl, Abteilungskommandant der Feuerwehr, erledigt das. Die Feuerwehr stellt den Baum, die Narrenzunft bewirtet - und damit hat sie schon erfolgreich begonnen: Der Platz ist voll, seit 15 Uhr schon sitzt man bei der Hocketse im Sonnenschein beisammen. Für Musik sorgt der Fanfarenzug Blau-Weiß aus Sindelfingen. Zwei Jahre sind vergangen, da wurde der Gärtringer Maibaum angesägt, auf die heimtückischste Art. Gohl berichtet: "Wir hatten ihn außerhalb des Orts gelagert, an einem streng geheimen Platz" - nicht streng geheim genug, denn ein Bösewicht mit einer Handsäge kam und brachte dem Baum einen Schnitt bei, so zart, dass er erst beim Aufstellen entdeckt wurde. Seitdem sind die Gärtringer auf der Hut. Wie sie ihren Maibaum schützen? Auch das ist streng geheim. Der Kommandant verrät nur eines: "Wer sägen will, hats schwer."
 
Langer Weg - Der Maibaum Nufringens, daran erinnert sich Siegfried Beßler, Ehrenvorsitzender des Gewerbe- und Handelsvereins in Nufringen gut und gerne, war einmal Sieger, machte den zweiten Platz unter den Maibäumen in Baden-Württemberg, wurde in Stuttgart gekürt. Das liegt fast 20 Jahre zurück, aber in Nufringen stellt man den Baum auch heute noch nach dem Erfolgsrezept: Ein Stamm von 24 Metern mit 48 Tafeln an seiner Seite, die alle Nufringer Gewerbe darstellen. Um 17 Uhr soll der Baum droben sein in diesem Jahr, aber schon eine gute Stunde zuvor wird sein Aufstieg sorgsam vorbereitet: Ein Kran ist da, und die Schilder liegen noch sortiert in eigens angefertigten Holzkisten. Die Sperrung der Nufringer Mitte bereitete dem Verein in diesem Jahr zusätzliche Mühe, denn er lagert seinen großen Baum natürlich im heimischen Industriegebiet. Die Folge: "Es war eine viel längere Route", erklärt Dominic Borrelli, aktuell Vorsitzender des Gewerbevereins. "Das war eine Herausforderung!"
 
Unbedenkliche Bar - In Rohrau indes liegt der schön geschmückte Baum noch brav vor dem Feuerwehrhaus. Dort soll er nicht bleiben. Die 18 Meter hohe Birke wird hinübergebracht zum Platz vor dem Rathaus, dem Maibaumplatz, der Maibaumplatz bleibt, auch nach der Ortskernsanierung. 16 Mann werden die Schwalben halten, die den Baum in die Höhe schieben. Ortsvorsteher Torsten Widmann wird offizielle Maibaumworte sprechen - und dann gibt es die erste Bratwurst, die erste Rote des Jahres im Ort, und später wird die feuertechnisch unbedenkliche "Flash-over-Bar" im Feuerwehrhaus öffnen und ihre Besucher in Rauch einhüllen.
 
Mai mit Florian - Hildrizhausen hat einen Fichtenstamm mit einem frischen Gipfel. 21 Meter misst der Baum. Vor dem alten Rathaus des Ortes ist längst viel los. Das Trio Querbeet aus dem Allgäu wird später spielen; davor schon tummeln viele sich im großen Festzelt. 35 aktive Feuerwehrmänner und Mitglieder der Jugendfeuerwehr bemühen sich um den Baum, den Tafeln schmücken, selbst gefertigt und gehalten von Tragestangen, von eigener Hand geschmiedet. Ganz oben prangt das Wappen des heiligen Florian, des Schutzpatrons der Feuerwehr, der am 4. Mai vor vielen Hundert Jahren den Märtyrertod starb. Beim Maibaumstellen wird in Hildrizhausen eng zusammengearbeitet; die Hocketse am Rathaus richten alle Vereine aus, koordiniert von einem kleinen Team.
 
Einmal mit Sonne - Einer der letzten Bäume, der zum Blau hinaufsteigt bei Herrenberg, ist jener Bondorfs. Um 17 Uhr beginnt dort das Fest auf dem Platz vor der Zehntscheuer, um 18 Uhr macht sich die Feuerwehr daran, den Baum hinaufzuschieben. Die Hocketse in den Mai hinein wird im Ort von der Feuerwehr in Gemeinschaft mit der Narrenzunft, dem Schützenverein und den Naturfreunden veranstaltet. Den Naturfreunden obliegt es, den Baum mit bunten Bändern zu schmücken; später dann werden auch acht Tafeln an seiner Seite hängen, die den Vereinen und Institutionen Bondorfs gehören. Um 18 Uhr ist der Augenblick gekommen, in dem der Baum sich erhebt, geführt, gestützt, gezogen und gesichert von insgesamt 35 Feuerwehrleuten - und der Musikverein spielt dazu. Narren und Schützen bewirten dann das Fest, das sich bis 22 Uhr hinzieht - und am regnerischen Montag ist alles schon vorbei. "Wir sind sehr zufrieden, in diesem Jahr", sagt Feuerwehrkommandant Dieter Mast. Einmal ist das Wetter ganz auf der Seite der Feiernden. "Im letzten Jahr haben wir Pech gehabt."
 
Am Tag danach - Sehr pragmatisch geht man in Oberjesingen an den Maibaum heran: Mit Überfällen rechnet die Feuerwehr des Ortes dort nur in der Nacht auf den ersten Mai - drum hat sie sich längst entschlossen, den Baum erst am nächsten Tag aufzustellen. Was natürlich schade ist, im Jahr 2017: Die Sonne ist fort, der Regen ist da. "Es könnte schon besser sein", sagt Holger Nüßle, stellvertretender Feuerwehrkommandant. "Aber man nimmt es, wie es kommt: Man lässt sich die Laune nicht verderben." 16 Mann haben um 10.30 Uhr die 18 Meter hohe Birke in den trüben Himmel hineingestellt; schon am Donnerstag haben sie sie geholt, im Oberjesinger Wald. Und nun sitzt eine kleine Festgemeinde unter Zeltplanen und versucht, glücklich zu sein. Ab und zu kommt eine Gruppe vorbei, mit Bollerwagen, und holt sich ein Vesper, ein Bier. "Wir haben eine ganz simple Hocketse", sagt Nüßle - gegen 15 Uhr wird sie vorüber sein.
 
2017 05 02 Fuer die einen ist es Premiere
 
Quelle:
Text: Gäubote - Thomas Morawitzky
Foto: Gäubote - Holom